SPONSOREN + PARTNER

Bodum_Logo
CKW_Logo_pos_cmyk_c_48
luzern_n
ksl_mp
swisslos_lu_n
Bodum_Logo CKW_Logo_pos_cmyk_c_48 luzern_n ksl_mp swisslos_lu_n

Highlights aus Spitzen Leichtathletik Luzern 2016

Spitzen Leichtathletik Luzern feierte am 14. Juni 2016 das 30-jährige Jubiläum mit 3 Schweizer Siegen, einem Meetingrekord und einem sagenhaften Jimmy Vicaut.

 

Es war trotz der kalten und regnerischen Witterung ein sehr stimmungsvoller Leichtathletikabend. Das Publikum sorgte für Hühnerhautstimmung und die Athleten dankten es mit spannenden Wettkämpfen und tollen Leistungen.

 

Gar frenetisch gefeiert und mit stehenden Ovationen bedacht wurden die drei Schweizer Siege. Stabhochspringerin Nicole Büchler – sie gewann auch den Diamond Jackpot von 20‘000 Franken – machte den Anfang. Europameister Kariem Hussein doppelte in einem an Spannung kaum mehr zu überbietenden 400m-Hürdenrennen nach und Steepleläuferin Fabienne Schlumpf setzte dem Meeting die Krone auf, mit ihrem Sieg in der letzten Disziplin. Die britische 4x400m-Staffel mit Conrad Williams, Nigel Levin, Dwayne Cowans und Jack Green sorgte mit 3:06,19min für einen neuen Meetingrekord.

 

Einen Sonderapplaus verdiente sich aber der Franzose Jimmy Vicaut. Wegen eines technischen Fehlstarts (grüne Karte) wurde sein 100m-Lauf „zurückgeschossen“. Was Vicaut und zwei seiner Kollegen aber nicht hörten und bis ins Ziel voll durchzogen. Trotz starkem Gegenwind erreichte der derzeit schnellste Mann der Welt 9,97sec. Nach kurzer Beratung zeigte sich Vicaut bereit – bloss zehn Minuten später – den Lauf zu wiederholen. Mit 10,08sec realisierte er wieder eine Weltklassezeit. Eine unglaubliche Leistung des 24 Jahre alten Europarekordhalters. Aus diesem Holz sind wahre Champions geschnitzt!

 

Mujinga Kambundji war mit ihrem 100m-Lauf nicht ganz zufrieden. „Wenn ich jetzt noch alle Puzzleteile zu einem Ganzen zusammenfügen kann und nicht immer ein Anderes wegbrechen würde, dann gibt’s eine Bombenzeit“, meinte sie selbstkritisch. Mit ihrem Auftritt über 200m war sie aber sehr zufrieden. Auch Selina Büchel zeigte sich einigermassen zufrieden mit ihrem 3. Rang über 800m. Das Rennen wurde vom Feld zu langsam angegangen und im Endspurt war noch nicht die Spritzigkeit frühere Tage zu sehen. Die muss Büchel ja auch erst in einem Monat an den EM in Amsterdam zeigen können. Lea Sprunger schliesslich wusste über 400m Hürden in einem sehr starken Feld zu gefallen. Die derzeit zweitbeste Europäerin ist auf dem richtigen Weg Richtung Amsterdam.

 

Noch nie hatte die Schweizer Leichtathletik so viele Athletinnen und Athleten, die eine reelle Final- oder gar Medaillenchance an einer Europameisterschaft haben. Das sie auf dem richtigen Weg sind, haben sie in Luzern bewiesen. Und Kariem Husseins Lob galt dem Publikum:“Das war der helle Wahnsinn diese Stimmung, diesen Sieg habe ich dem Luzerner Publikum zu verdanken.“