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Spitzen Leichtathletik Luzern findet erst 2021 wieder statt

Spitzen Leichtathletik Luzern findet erst 2021 wieder statt

Spitzen Leichtathletik Luzern, das drittgrösste Schweizer Leichtathletik Meeting, gehört weltweit zu den 20 besten Anlässen seiner Art. Die für den 1. Juli 2020 geplante 34. Austragung muss wegen den Corona-Massnahmen um ein Jahr verschoben werden.

Der Verein Spitzen Leichtathletik hat auch aus Verantwortung gegenüber den Athletinnen und Athleten sowie den Zuschauerinnen und Zuschauern – 2019 waren 7500 anwesend – diesen Entscheid gefällt. Zudem ist nach wie vor unsicher, ob die internationalen Spitzenathletinnen und -athleten überhaupt in die Schweiz reisen könnten. In Grenzen halten sich die finanziellen Auswirkungen. „Wir schätzen uns glücklich, dass wir  dank ehrenamtlicher Arbeit gesunde Finanzen haben und dank der Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren trotz der Absage des diesjährigen Meetings kein grosses Loch entstehen wird.“ 
Geplant ist, dass Spitzen Leichtathletik Luzern Ende Juni 2021 wieder stattfinden wird.

Für die diesjährige Austragung wurden auch verschieden Optionen geprüft. So stand z. B. eine dezentrale Austragung zur Debatte, bei der einzelne Disziplinen über einen Tag verteilt an diversen Orten in der Stadt zur Austragung gelangt wären. Ein Vergleich von Aufwand und Ertrag und die vielen bestehenden Unsicherheiten liessen das aber nicht zu. Neben dem Publikum im Allmend-Stadion werden sehr zum Bedauern der Organisatoren auch Menschen an den TV-Geräten in über 90 Ländern – im letzten Jahr waren es über 15 Millionen – auf Spitzen Leichtathletik Luzern verzichten müssen.

Vielleicht dürfen die Jüngsten ran

Noch offen ist der Entscheid, ob der Sprint-Wettbewerb für den Nachwuchs, der jedes Jahr als „schnellscht Chatzestrecker“ in Spitzen Leichtathletik integriert wird – am 1. Juli durchgeführt werden kann. „Wir sind bereit und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt“, meint Rebecca Zopfi von der Geschäftsstelle des Leichtathletikclubs Luzern. Bis Ende Mai sollte Klarheit herrschen.

Interview in der Luzerner Zeitung

1. Mai 2020 / Stephan Zopfi

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